Liebe Friends of Mmabana,

WAS PASSIERT IN DEUTSCHLAND?

Anfang Mai haben wir uns zu unserer Jahreshauptversammlung in Hannover zusammen gefunden. Dabei hatten wir das große Glück, dass uns die Gemeinde Wettbergen ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt hat. An dieser Stelle möchten wir uns dafür noch einmal herzlich bedanken.

Zur diesjährigen ersten MV durften wir zwei besondere Gäste willkommen heißen. Unsere neuen Freiwilligen, Miriam und Luca haben sich vor ihrer Abreise nach Sambia auf den Weg nach Hannover gemacht, um uns kennenzulernen. Mittlerweile sind die beiden vor Ort angekommen und sind dabei sich einzuleben. Wir wünschen euch beiden, Miriam und Luca, Gottes Segen und eine spannende Zeit in Choma!

Neben dem Kennenlernen der neuen Freiwilligen und dem üblichen Austausch untereinander, haben wir uns am Versammlungs-Wochenende viel Zeit genommen, um Ideen für die Zukunft des Education Supports zu sammeln. Da wir als Verein in Deutschland hauptsächlich dafür verantwortlich sind, Spenden für Mmabana in Choma zu sammeln, ging es inhaltlich vor allem um das Thema „Vermarktung“. Als Hauptidee stand im Raum, die Zusammenarbeit mit Schulen und Sportvereinen auszubauen.

Das Wochenende war wie immer ein Erfolg und die zweite Mitgliederversammlung steht schon vor der Tür. Unsere zweite MV wird vom 19.10.-21.10. in Reutlingen stattfinden. Die Gemeinde der Auferstehungskirche wird uns freundlicherweise beherbergen. Weiter Informationen werden mit der Einladung folgen.

„Save the date: 19.-21.10.2018 MV in Reutlingen

WAS PASSIERT IN SAMBIA?

Diesen Teil des Newsletters wollten wir diesmal etwas anders gestalten. Nathan, ein ehemaliger Freiwilliger aus Choma, hat seine persönliche Geschichte, wie er zu Mmabana gekommen ist, mit uns geteilt. Diese wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen.

Hi, mein Name ist Nathan Mbuyoti Sitali. Ich bin 20 Jahre alt und war von 2015-2016 Computerschüler und Freiwilliger bei Mmabana. Jetzt studiere ich Medizin.
Ich kannte Mmabana schon von meinem Vater und meiner Schwester Promise. Trotzdem bewarb ich mich beim „Chodort“ (einem anderen deutsch-sambischen Kooperations-Projekt in Choma), denn dort wollte ich am Computerunterricht teilnehmen. Es war mein Vater, der mir riet, mich bei Mmabana anzumelden.

Er sagte, ich solle zu Mmabana gehen; dort wo meine Schwester auch schon ihren Computerkurs gemacht hatte. Also stimmte ich ohne Wiederrede zu.

Ich ging zu Mmabana, um mich zu bewerben. Als ich dort ankam und das Haus und die Lehrer sah, wurde mein Interesse nicht geweckt. Aber mir wurde beigebracht, nicht auf kleine Anfänge herabzusehen. Also sagte ich mir, ob ich es mochte oder nicht, ich würde meinen Computerkurs bei Mmabana absolvieren. Und dann fing ich an zu verstehen, worum es bei Mmabana eigentlich geht. Langsam aber sicher begann ich das Projekt zu lieben: den Ort, die Lehrer… und ich begann mich so in alle Freiwilligen-Projekte reinzuhängen, dass ich sogar immer zu früh zu den Programmen da war. Ich habe viel bei Mmabana gelernt: selbstbewusst zu sein, mit Mitmenschen zu interagieren, selbstbewusst vor anderen Menschen zu sprechen, aufzuhören zu denken, dass es wichtig ist, was andere von mir denken… Dies sind nur einige Arten und Weisen, wie Mmabana mein Leben verändert hat. Ich spreche jetzt noch so viel über das Projekt; sogar an der Uni, damit meine Mitbewohner auch von Mmabana erfahren. Also möchte ich nur nochmal sagen: Unterstützt das Projekt. Ich weiß, dass es Menschen nicht nur hilft, Computer-Skills zu erlernen, sondern sie zum Guten verändert.

Und zuletzt hat Mmabana es mir ermöglicht, euch kennenzulernen. Ich besuche Mmabana immer noch, wenn ich die Zeit finde.

Das hier zu schreiben hat viele Erinnerungen geweckt. Ich vermisse euch!

Mit dieser schönen Geschichte enden wir den Newsletter. Danke fürs Teilen, Nathan.
Wir wünschen Ihnen und Euch einen schönen Rest-Sommer. Genießen Sie die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen!

Herzliche Grüße,
Ihr Editor Team