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Osterblog

Liebe Leser des Friends at Mmabana Blogs,

 

es ist leider schon wieder eine Weile her seitdem Miriam zuetzt geschrieben hat, deshalb muss vom Louis mal wieder ein Blogeintrag her.

 

Die letzten Wochen im Mmabana Community Outreach Project waren relativ geschäftig. Zum einen kam Mitte März Jean-Cristophe (Jonny) Dalka, welcher nun bis Dezember hier im Projekt leben und arbeiten wird. Außerdem lag die hohe Geschäftigkeit an den vielen Besuchern, die uns die Ehre gaben sie in unserem heim wilkommen heißen zu dürfen. In einer Woche im März kamen zwei Freundinnen aus Südafrika, die dort, ebenfalls vom Evangelisch-Lutherischen Missionswerk in Niedersachsen (ELM) ausgesandt, ein Freiwilligenjahr verbringen. Die beiden waren sehr an unserer Arbeit und unserem Leben hier interessiert und wollten einfach eine Woche im MCOP miterleben. Genau an dem Tag der Abreise der beiden kamen zwei neue Damen aus Südafrika, welche bei Monique Dalka in Johannesburg wohnen/ gewohnt haben. Sie hatten über Monique von dem Projekt gehört und waren von Tag eins ihres Besuchs hier schon fest im Leben involviert, indem sie die Nachbarskinder belustigten. Außerdem wurde mir im Garten hilfreich zur Hand gegangen, wodurch dieser wieder zu alter Schönheit aufblühte. Zu Ende des Besuchs dieser Gäste hin kamen Monique und eine ihrer Mitbewohnerinnen und brachten uns ein Auto für das Projekt, sowie für Jonnys Job bei einer südafrikanischen Holzfirma (er muss seltene Bäume finden).

 

Neben all den Besuchern sind unsere sambianischen Mitbewohnerinnen Alice, Ruth und Nosiku an einem Samstag in das neue Haus in Shah umgezogen und nahmen dabei gleich alle Computer aus dem Office mit. Nun wohnen Miriam, Jonny und ich in dem alten Haus in Shampande. Hier findet noch der Youth Club und einige Meetings, sowie das Treffen zum Outreach am Freitag statt. In dem neuen Haus in Shah findet der Computerkurs statt und im Moment wird noch ein Internetcafe aufgebaut. Im Haus in Shampande wird ab Anfang Mai außerdem der Reading and Writing Club stattfinden. Es wurde beschlossen, dass es effizienter ist, wenn wir diese Aktivität in einem unserer Center ausführen und Kinder aus der Nachbarschaft einladen, die nie eine ausreichende Schulausbildung genossen haben, oder frühzeitig von der Schule gegangen sind. Für das am Freitagmorgen stattfindende Outreachprogramm haben wir noch 4 weitere Klienten gefunden, somit beträgt die Zahl der alten und hilfsbedürftigen Menschen die wir besuchen nun 9.

 

Anfang letzter Woche hat zudem noch der neue Computerkurs angefangen. Am Ende des Monats März wurden bei uns Bewerbungen abgegeben und es fanden Interviews mit neuen Freiwilligen statt, die gerne an dem Computerkurs teilnehmen würden. Die Phase des bewerbens ist nun vorbei und die neuen Freiwilligen lernen schon fleißig den Umgang mit dem Computer, ich werde ab Montag auch einen der Kurse leiten. Durch die neuen Freiwilligen kommt es auch zu Umstellungen bei den Aktivitäten. Es muss gezeigt werden, wie die Aktivitäten laufen sollen und jungen Damen und Herren kennen langsam ihre Aufgaben und die Abläufe. Auch die Zahlen der Freiwilligen sind enorm, beim Youth Club ist das Center meist mit 40 Menschen überfüllt und auch bei Kids Club waren manchmal über 36 Freiwillige präsent. Es wäre wunderbar, wenn wir diese Zahlen halten könnten.

 

Über das Osterwochenende waren Miriam und ich am Lake Kariba, dem zweitgrößten Stausee der Welt und machten dort Urlaub. Das war wnderschön. Nach den ganzen Umstellungen und der Geschäftigkeit, die vor Ostern herrschte, sind wir nun wieder vollends erholt und gehen mit neuer Motivation unseren Aufgaben nach. Es sind nun leider nur noch knapp 4 Monate bis zu unserer Abreise und wir haben vor für unsere Nachfolger alles so gut wie möglich vorzubereiten, damit sich diese leichter in ihre Arbeit und das Leben hier einfinden können.

 

Das ist es auch schon wieder soweit,

liebe Grüße an die Menschheit,

frohe Ostern noch nachträglich,

ich verabschiede mich herzlich,

 

euer Louis

Schon 7 1/2 Monate, ist das zu glauben???

Liebe Leserinnen und Leser,

 

leider wurde es nicht Februar wie angekündigt, sondern es ist inzwischen Mitte März geworden. Das tut mir leid, aber ich habe die letzten 6 Tage mit einer fiesen Grippe im Bett verbracht und war nicht in der Lage den neuen Eintrag zu posten.

 

Wie Louis ja schon vorausgesagt hatte, sind inzwischen alle Aktivitäten wieder angelaufen und wir haben wieder mehr Arbeit.

Für unser Outreach- Programm haben wir jetzt zwei neue potentielle Klienten gefunden. Beide wurden bereits besucht, es steht aber noch nicht endgültig fest, ob wir beide weiterhin betreuen werden.

Des Weiteren starten wir jetzt für unsere Klienten ein kleines „Hilfe-zur-Selbsthilfe“- Projekt indem wir ihnen Stoffe besorgen, damit sie Fußmatten herstellen können, oder wir kaufen ihnen Eier, die sie dann selbstständig weiterverkaufen können. Durch dieses eigene kleine Geschäft sollen sie dann ein Stück weit auf eigenen Beinen stehen. Wir sind gespannt, wie diese Idee umgesetzt wird und ob es ihnen wirklich Selbstständigkeit einbringt.

 

Im Kids Club hatten wir vorletzte Woche eine Höchstzahl von 312 Kindern, die alle mit Reis und Bohnen versorgt werden wollten, was heißt, dass das Kochen immer ein großer Aufwand ist und lange dauert.

Leider gibt es Probleme mit der Schule, da diese ein wunderbares neues Tor am Eingang erbaut hat und wir es bereits zwei Wochen verschlossen vorgefunden haben. Das ist nicht nur blöd, wenn wir mit schweren Töpfen den Eingang passieren müssen, sondern manche Kinder sind deshalb auch der Meinung, dass wir keinen Kids Club veranstalten und gehen wieder nach Hause. Deshalb müssen wir noch einmal zum Schulleiter gehen und ihn bitten das Tor am Sonntag für uns aufzuschließen.

Ansonsten läuft unser Sonntagsprogramm sehr gut und wir haben immer viel Spaß mit den Kindern.

 

Im Reading and Writing Club hat sich inzwischen einiges getan und nach dem „Einschätzungstest“ direkt am Anfang ist jetzt auch klar, dass wir das Programm erst mal fortsetzten werden, da es sehr wohl Kinder gibt, die Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben haben. Nächste Woche werden wir die Eltern einladen, einen Nachmittag mit uns gemeinsam zu verbringen, damit sie Mmabana kennen lernen können und auch erfahren, wo ihre Kinder jeden Mittwochnachmittag sind. Dazu soll ein Motivationsgespräch geführt werden, dass die Kinder ermutigen soll weiterhin fleißig zu lernen und zur Schule zu gehen. Hoffentlich finden wir ein geeignetes Beispiel dafür, um unserer Motivation auch glaubhaft zu machen.

 

Im Youth Programm steht am 12. März mal wieder etwas besonderes an, nämlich der „Youth Day“ (Tag der Jugend) und dafür sind wir fleißig am proben. Es soll ein Lied vorgetragen werden und ein kleines Theaterstück, sofern die Schauspieler da sein werden!

In letzter Zeit hatten wir viele Besucher, dir mittlerweile zur festen Jugendgruppe dazugehören. So wächst unsere Jugendarbeit weiter und es macht Spaß mit ihnen Spiele zu spielen, Sachen vorzubereiten und auch mal einen Film zu schauen.

 

Im Februar war unser Chef vom evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen da und wir verbrachten drei schöne Tage zusammen. Nicht zuletzt der dreijährige Geburtstag des Mmabana Community Outreach Projektes am Montag den 20. Februar war dabei ein Highlight. Der Geburtstag wurde in einem schönen Nachmittag gefeiert, der mit engagierten Jugendlichen im neuen Haus im Sha- Compound zelebriert wurde.

Er konnte nicht nur einen Einblick in unsere Wohnsituation erhaschen, nein er traf auch viele der Menschen, die unser Leben hier einzigartig machen.

Nicht zuletzt traf er auf unsere Mentoren, die wir nach einem halben Jahr nun endlich auf Grund unserer eigenen Suche gefunden haben.

Von Ihnen hat Louis auch unzählige neue Pflanzen bekommen, die unseren Garten wieder in neuer Pracht erstrahlen lassen. Hoffen wir nur, dass der Regen und unsere Nachbarn mit Machete nun etwas rücksichtsvoller vorgehen!

 

Unser letztes freies Wochenende verbrachten wir mal wieder auf der Farm unseres besten Freundes. Wir hatten dieses mal das Vergnügen eine Walking-Safari (Safari, bei der man durch den Busch läuft) zu machen. Das Gras war dank der Regenzeit gut 2 Meter hoch und so dicht, dass man oft nicht weiter als einen Meter sehen konnte. Es gab einiges an Insekten zu bestaunen, nicht zuletzt unzählige Spinnenarten, die mir dieses Vergnügen etwas vermiest haben, sondern auch Libellen, Ameisen und Zecken!

Leider waren alle Wildtiere gerade ausgeflogen und außer einem leeren Stacheltierhügel und ein paar Fußspuren von Antilopen gab es nichts interessantes zu sehen. Den nächsten Tag beschloss Louis im Garten ein paar Tauben zum Mittagessen zu schießen und er hatte sogar Glück und erwischte drei. Später beschlossen wir dann mit einem anderen Freund noch auf Perlhuhnjagd zu gehen. Auch dabei waren wir erfolgreich und schossen eines.

Die Zeit auf der Farm verging mal wieder viel zu schnell und dann stand schon die nächste Woche vor der Tür.

 

Noch immer warten wir auf unseren dritten Freiwilligen Jean-Christophe Dalka, der eigentlich schon lange hier sein wollte, aber seine Ankunft mehrmals verschieben musste. Nun hoffen wir ihn Mitte März bei uns begrüßen zu dürfen. Im April kommt eine Weitere Freiwillige aus England, auf die wir uns auch schon freuen.

Ebenfalls im April soll der Computerkurs nach Sha ins neue Haus umziehen und das Internetcafé soll seinen Anfang finden.

Hoffen wir mal, das alles so klappt wie es soll und sich hier einiges ändern wird! Der aktuelle Plan ist es auch, dass Nosiku und meine Gastschwestern in das neue Haus umziehen werden, sobald Jonny hier ist. Allerdings muss dort noch einiges passieren, bevor es einzugsbereit ist.

 

Dieses Wochenende habe ich mir mal wieder eine neue Frisur zugelegt und habe nun sehr viele Zöpfe aus Baumwollfäden, die in meine inzwischen sehr langen Haare eingeflochten sind. Leider gab es kein Braun mehr und so sind die Zöpfe etwas sehr rotstichig geworden, da meine neue Farbe nun in Richtung Kastanienbraun geht. Wir werden sehen wie lange das hält!

 

Als Ausgleich zu unserer Arbeit haben Louis und ich beschlossen wieder regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen bzw. Louis hatte das schon lange wieder angefangen, nur ich war nicht so motiviert, weil viele der Geräte kaputt gegangen waren. Allerdings ist der neue Inhaber des Fitnessstudios sehr engagiert und hat immer Aerobic mit mir gemacht, wenn ich kam. Neuerdings gibt es auch wieder neue Geräte und so macht das Training auch ohne Aerobic wieder mehr Spaß.

 

Besuch wird uns bald ereilen,

denn zwei Mädels werden mit uns weilen

Noch ein paar Monate hier

Dann steht was neues vor der Tür

Der nächste Brief ist schon geschrieben

Wilde Hunde werden hier vertrieben!

Stolz auf ihre Wahnsinns Dichtkünste 😉

 

grüßt euch Choolwe (alias Miriam)

Computerkurs, Stromausfälle und eine schöne Zeit

Ein weiteres Hallo aus dem wunderschönen Sambia!

Hier wird es Sommer was heißt, dass es letzte Woche in Livingstone 41°C hatte! Hier in Choma war es vermutlich etwas „kühler“, da wir aber kein Thermometer besitzen kann ich das nicht so genau sagen.

Louis, unser fleißiger Gärtner hat inzwischen auch noch eine Lilie und einige Petunien gepflanzt und kümmert sich aufopferungsvoll um seine Blumen. Außerdem ernten wir unseren eigenen Spinat und Chinakohl, den wir dann meistens zusammen mit Nshima verspeisen. Zum Teil können wir also von den Früchten unseres Gartens leben, der momentan sogar relativ grün ist. Was ich bei dieser Hitze ziemlich verwunderlich finde!

Der Computerkurs hat angefangen und ich habe mittlerweile schon 3 Unterrichtsstunden hinter mir und diese Woche werden noch 3 weitere folgen. Angefangen beim Ein- und Ausschalten eines Computers haben meine Schüler gelernt was Hardware und Software ist, wo sie die wichtigsten Tasten auf der Tastatur finden und wann sie einen Doppelklick mit der linken Mousetaste machen müssen. Insgesamt hab ich mir das Unterrichten schwieriger vorgestellt, meine Lieblingsarbeit wird es aber nicht werden! Trotz allem bleibt Englisch eine Fremdsprache, was insbesondere in der Fachsprache sehr deutlich wird. Im normalen Alltag habe ich kaum Probleme mit der Kommunikation, aber wenn es dann an die Details eines Computers geht, komme ich doch an meine Grenzen. Ich frage mich, was werden wird, wenn der Anfängerkurs dann in den mittleren übergeht, denn da komme ich wohl auch an die Grenzen meines Wissens… Wir werden sehen.

Beim Accompainment wird es jetzt spannend für uns, weil wir beschlossen haben, die große Gruppe in kleinere zu teilen, die dann auf die Kenntnisse und Fähigkeiten der Kinder abgestimmt sind. Das heißt wir werden die Kinder einschätzen und dann in eine der 3 neuen Gruppen zuordnen. Die Gruppen sind aufgeteilt nach denen die sehr clever sind und gut mitkommen, nach denen die etwas lesen und schreiben können, aber dennoch Schwierigkeiten haben und nach denen die weder lesen noch schreiben können. Für uns heißt das, dass wir verschiedene Aufgaben für die verschiedenen Gruppen vorbereiten müssen, aber solange es das Beste für die Kinder ist, machen wir das mit Vergnügen. Louis und ich sind jetzt sehr gespannt, wie das bei den Kindern ankommt und wie sie damit umgehen werden.

Was uns die Arbeit insgesamt sehr erschwert sind die ständigen Stromausfälle. In letzter Zeit ist es immer schlimmer geworden und wir haben nahezu jeden Tag mehrere Stunden keinen Strom, was besonders Abends zu einem großen Problem wird. Gibt es keinen Strom, gibt es auch kein Wasser…Kein Strom, kein Kochen, kein warmes Essen! Zum Glück haben wir Taschenlampen und Kerzen, aber dennoch ist es eine nervenaufreibende Geschichte. Zu den ständigen Stromausfällen kommt, dass alle Stromnetze innerhalb des Hauses sehr instabil sind. Besonders im Büro, wo die Unterrichtsstunden für den Computerkurs stattfinden, sind die Kabel überlastet und nahezu alle Steckdosen sind durchgebrannt oder defekt. Mittlerweile kochen wir das Wasser mit dem Wasserkocher nicht mehr in der Küche, wie üblich, sondern entweder im Büro oder in einem unserer eigenen Zimmer!

Neben allen Herausforderungen und Schwierigkeiten genießen wir die Zeit in Sambia doch sehr. Wir beide lieben dieses Land schon jetzt!

Die Menschen sind insgesamt sehr freundlich und offen. Für meinen Geschmack manchmal auch etwas zu freundlich beziehungsweise interessiert! Letzte Woche bin ich mit meiner Gastschwester Idah auf den Markt gegangen, um den Wocheneinkauf zu machen. Dort rufen mir die Kinder immer „Musungu“ nach, was so viel heißt wie „Weiße“ und manche Frauen haben sich auf Nyanja bei Idah beschwert, wie sie es wagen kann eine Weiße mit auf den Markt zu bringen, weil in der Sonne meine weiße Haut verbrennt! Insbesondere Männer rufen mich „Sweetheart“, „Honey“ oder „Baby“ und wollen wissen wie ich heiße, um mir einen Heiratsantrag zu machen. An diesem besagten Tag waren es insgesamt 4 Anträge innerhalb eines Vormittags…

Aber leider sind es nicht nur die Kinder, die mich „Musungu“ nennen. Letzte Woche beim Kids Club kam ein junger Mann zu mir und fragt: „Ey, Musungu, can you pass me the Chitenge?“ (Ey, Weiße, kannst du mir den Chitenge geben?). So etwas ist von Erwachsenen usneres Erachtens nach respektlos und unfreundlich. Ich hab ihm dann erst mal klar gemacht, sollte er mich jemals noch mal so nennen, dass es dann ärger gibt! Eines anderen Tages bin ich mit Alice durch die Stadt gegangen und als wir am Taxistand vorbeikamen fragte mich einer der Fahrer: „Whity, how are you?“ (Weiße, wie geht es dir?). Ich hab dann dementsprechend geantwortet, was ihm dann erst mal die Sprache verschlagen hat!

Alles andere, was mir auf den Landessprachen mitgeteilt wird kann ich gut ignorieren, es ist dann nur interessant, was Idah oder Alice mir so alles übersetzten…

Das, was uns die Zeit hier am meistens verschönert und zu einer unvergesslichen machen lässt, sind unsere Freunde! Insbesondere Max und Gavin machen unsere Wochenenden zu der besten Zeit hier! Sie nehmen uns mit auf Safari in der Nacht und am Tag, sie gehen mit uns Fischen und Hasen schießen. Wir relaxen auf der Veranda des Farmhauses, genießen Musik und gutes Essen. Sie zeigen uns die Tiere, die auf den Farmen leben und werden dieses Wochenende mit uns den Lochinvar-Park besuchen. Ihnen verdanken wir die Energie, die wir über die Woche in unsere Arbeit stecken können J Letzte Woche sind wir alle zusammen mit einem Amerikaner und einer weiteren Deutschen feiern gegangen und hatten einen wunderschönen Abend.

Wie ihr sicherlich schon rausgehört habt, es geht uns hier gerade richtig gut und wir genießen jeden einzelnen Tag! Ich habe mir erneut die Haare einflechten lassen und sowohl Louis, als auch ich sind schon richtig braun geworden (Louis wird des öfteren, obwohl er sich immer brav mit Sonnencreme Stufe 50+ eincremt auch noch rot). Die Arbeit macht uns Spaß und wir haben unseren Platz hier gefunden!

 

Impala, Kudu und Stachelschwein

Diese werden nicht die letzten sein

Warzenschwein und Wildkatze

Hexe, reich mir deine Tatze

Grüße an die Welt 🙂

Wir vermissen euch!

Fühlt euch umarmt, Choolwe (Miriam)

Blogeintrag Nr.3 über Gärten, Arbeitszeiten und Kurzurlaub

Hallo an Deutschland, den Rest der Welt und Süd Afrika,der langersehnte Blogeintrag Nr. 3 ist da!

Er wär schon seit mindestens einer Woche fertig gewesen, wären da nicht die Masern und die Windpocken gleichzeitig gewesen, die mich vom Schreiben dieses erleuchtenden Eintrags abgehalten haben…Nein, das war ein kleiner Scherz am Rande. Ich bin seit längerer Zeit wieder topfit, Miriam auch und wir genießen einfach unsere Zeit im wundervollen Sambia so sehr, das man kaum Zeit findet auch anderen von seinen Erlebnissen zu berichten. Entschuldigt!

Miriam hat im letzten Eintrag über Outreach und das Birth Certificate Program geschrieben, ich knüpfe beim letzteren einfach mal an. Wir haben die Umfragen beendet und einige Ergebnisse stehen schon fest. Kathrin, die Praktikantin aus Erfurt, die sehr bei der Organisation und Er- und Bearbeitung der Umfrage beteiligt war, ist seit letzter Woche Freitag nicht mehr in Sambia und hat wahrscheinlich den abschließenden Bericht schon fertig geschrieben und abgegeben. Es war sehr interessant bei der Umfrage in die unterschiedlichen Haushalte zu gehen, da man viele Einblicke erhalten konnte wie die Menschen leben und was ihre Tätigkeiten sind etc.. Ich war mit Barry, dem Youth Coordinator des Projekts in einem sehr armen Compound, welcher direkt neben dem Industriegebiet liegt und konnte dort viel beobachten.

Neben den abgeschlossenen Umfragen wurde Miriam und ich nach zwei Monaten endlich fertig eingearbeitet und können nun somit voll unserem Stundenplan nachgehen und arbeiten. Unsere Arbeitszeiten sind in der Woche von 8:30 bis 12:30 Uhr, nachmittags von 14 bis 16:30 oder 17 Uhr. Am Samstag haben wir beide unseren freien Tag und am Sonntag müssen wir nochmals von 14 Uhr bis 17 Uhr arbeiten, da dort Kids Club ist. Am Mittwochnachmittag ist Accompaniment Progamm, bei dem wir zu einer Schule fahren, dort Nachhilfeunterricht geben und den Kindern eine Mahlzeit geben. Freitags ist morgens das Outreach Programm, über das Miriam schon im letzten Blog berichtet hat und nachmittags ist das Youth Empowerment Programm. Dies ist ein Treffen mit Jugendlichen hier im Center, bei dem den Jugendlichen unterschiedliche Kenntnisse beigebracht werden, wie z.B. Fähigkeiten als Jugendleiter, oder auch der Umgang mit HIV/Aids.

Am Dienstag und Donnerstag sind morgens und nachmittags außerdem Computerkurse, an denen die Jugendlichen kostenlos teilnehmen können, sich aber als Gegenleistung bei den Aktivitäten des Projekts einbringen müssen. Am Ende der Kurse wird ein Examen geschrieben und die Jugendlichen erhalten, wenn sie bestehen, ein staatlich anerkanntes Zertifikat, welches ihnen bei der Arbeitssuche helfen soll. Es zählt zu Miriams Aufgaben diese Computerkurse mitzuleiten. Ansonsten liegt für uns beide viel Administrative Arbeit an, wie Berichte und Reporte schreiben, Finanzen machen oder Daten sammeln.

Man, war das ein trockener Abschnitt voller Zahlen und Daten. Ich hoffe aber, dass ihr euch somit ein Bild von unserer hiesigen Arbeit machen könnt. Ausführliche Berichte über die einzelnen Aktivitäten werden im Laufe des Jahres bestimmt noch kommen.

Insgesamt wird es hier in Sambia zur Zeit wärmer und wärmer, der Sommer naht, die Luft ist sehr trocken und es ist sehr staubig. Man müsste theoretisch mindestens einmal die Woche das Zimmer wischen und fegen. Miriam, Kathrin und ich haben letzte Woche einen dreitägigen Kurzurlaub in Livingstone gemacht und es uns sehr gut gehen lassen. Wir haben im Livingstone Backpacker übernachtet, haben uns im dortigen Swimming Pool erfrischt, haben Pizza gegessen und zum zweiten Mal die Victoriafälle besucht. Dieses Mal sind wir mit einem Guide auf die Seite der Fälle gegangen, wo das Wasser über die Kante fließt. Dort haben wir in schwindelerregenden Positionen Fotos von uns machen lassen und einfach genossen.

Nach dem Kurzurlaub sind wir frisch und munter mit neuer Motivation und Lebensfreude wieder nach Choma gefahren, um uns in das dortige Projekt so gut wie möglich einzubringen. Ich habe zum Beispiel am Montag die Computer für den Computerkurs vorbereitet, Viren entfernt, Passwörter erstellt und Programme installliert. Am Dienstag war dann der Garten dran. Der Garten befindet sich auf der Rückseite des Hauses und wird größtenteils zum Gemüseanbau genutzt. Das Grabeland, auf welchem das Gemüse angebaut wird, wird von einem Zaun eingeschlossen.

Ich hab es mir am Dienstag also zur Aufgabe gemacht einen von roten Steinen umrandeten Grünstreifen anzulegen, der entlang des Zaunes läuft. In Deutschland würde ich zu so einem Grünstreifen mit Steinen Spießergarten sagen, aber ich denke so kann ich ein wenig Deutschland nach Sambia bringen und mich kreativ verewigen. Zur Zeit ist das einzige Grüne was dort wächst ist ein Büschel Zitronengras, doch ich bin zuversichtlich, dass dort irgendwann noch Gras wächst und wir vielleicht noch einige Blumen wie Lilien oder Petunien pflanzen können, die man sich hier relativ kostengünstig erwerben kann. Miriam ist auch sehr fleißig, sie regelt die Finanzen, schreibt ne Menge Reporte und bereitet sich auf das Leiten des morgen startenden Computerkurses vor.

Langer Bericht,

ich hoff ihr schlaft noch nicht,

bald kommt wieder einer,

bis dahin: reingehaun!

Viele liebe Grüße aus dem Land des sambianischen Weißkopfseeadlers, euer Louis Daniel

Outreach und Fieldwork

Y’ello again!

Inzwischen ist wieder einige Zeit vergangen und hier ist einiges passiert.

 

Kurz nach unserem ersten Eintrag bin ich mit anderen Freiwilligen des MCOP zum „Outreach“ gegangen. Dieses Teilprojekt besteht darin, die Ärmsten der Armen hier zu besuchen, mit ihnen zu beten und aus der Bibel zu lesen. Außerdem wird die Hütte ausgefegt, Wasser geholt und das Geschirr gespült. Zusätzlich bringen wir ihnen einige Dinge, die sie für ihr tägliches Leben brauchen. Dazu zählt zum Beispiel Salz, Zucker, Seife, Spülmittel, eine Kerze mit Streichhölzern und Maismehl.

 

Da Louis noch krank war, hat mich Alice, meine Gastschwester, begleitet und wir sind zu unserem ersten Klienten aufgebrochen. Dort angekommen, wurden sämtliche Hocker und Sitzgelegenheiten aus dem Haus geräumt und sich in einem Kreis um den 54-jährigen gesammelt. Er leidet an einer Krankheit, die es ihm nicht mehr erlaubt sich aufrecht fortzubewegen, also krabbelt oder kriecht er auf einen kleinen Hocker gestützt auf einen Steinhaufen, von wo aus er uns gut sehen kann. Wir beginnen mit unseren Arbeiten und er freut sich so sehr, dass jemand kommt, um ihn zu besuchen.

Nachdem wir mit ihm gebetet haben, ist er so ergriffen, dass er mit Tränen in den Augen Gott dafür dankt, dass er ihn nicht vergessen hat!

Danach ging es noch zu einer blinden Frau, deren Nachbarn sie unterstützen, so gut es geht. So blieb uns nichts anderes zu tun als mit ihr zu beten und zu singen. Doch das ist genau das, was sie brauchte.

 

Für mich war das eine ganz schön harte aber auch sehr ergreifende Erfahrung. Ich hätte es mir nicht so schlimm vorgestellt und bin wirklich froh, dass es dieses Projekt im MCOP gibt! Hier kann man ganz nah miterleiben wie Gott wirkt und man erfährt gleichzeitig, wie gesegnet wir doch sind.

 

Am Beginn der folgenden Woche starteten wir unsere „Fieldwork“ zu den Geburtsurkunden. In Sambia ist es so, dass die meisten Kinder keine Geburtsurkunde haben, weil die Eltern entweder nichts davon wissen, oder Schwierigkeiten haben eine zu bekommen. Das heißt, dass die Kinder hier quasi keine Identität haben und nicht zur Schule gehen können, da man die Urkunde braucht, um zur ersten Klasse zugelassen zu werden. Leider kümmert sich die Regierung nur sehr wenig darum und deshalb möchte das MCOP ein Pilotprojekt starten, mit dem möglichst viele Kinder registriert werden sollen.

Allerdings darf man das nicht so einfach und deshalb begannen wir mit einer Umfrage, damit wir Ergebnisse haben, die wir vorweisen können, um finanzielle Unterstützung und die Erlaubnis zu bekommen.

 

Also sind wir losgezogen und von Haus zu Haus gewandert, um die Menschen in Choma zu befragen. Insgesamt 5 Kleingruppen verteilten sich über die einzelnen Distrikts und befragten die Leute. Hauptsächlich liefen die Befragungen in Englisch ab, wenn die Befragten das nicht verstehen konnten, wurde für uns übersetzt. Insgesamt war das Unterfangen relativ erfolgreich, ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Vor uns liegt also noch eine Menge Überzeugungsarbeit!

Was mir bei den Interviews sehr stark aufgefallen ist, ist dass die Leute sehr skeptisch und misstrauisch uns gegenüber waren, weil sie hier große Angst vor Satanismus haben. Alles was unbekannt ist, könnte also gefährlich sein. Das nötigte uns also dazu viel Überzeugungsarbeit zu leisten, bevor wir auch nur die erste Frage gestellt hatten.

 

Am 20. September waren in Sambia die Wahlen zum Präsidenten. Manche Leute hier hatten Angst vor Unruhen und Aufständen. Einige Schulen gaben deswegen sogar Schulfrei, wieder andere Menschen wollten ihr Haus nicht mehr verlassen.

Mir kamen die Tage um die Wahlen herum allerdings ruhiger vor als sonst. Die Wahl wurde von der Opposition gewonnen und so gibt es nach 20 Jahren einen Wechsel in der regierenden Partei. Die Menschen hier sind sehr froh über diese Entwicklung und feierten einen ganzen Tag lang auf der Straße. Das äußert sich in Autocorsos und tanzenden und singenden Leuten auf der Straße.

Der Wahlspruch der Opposition lautete „Donch’ Kubeba“, was Tonga ist und soviel heißt wie „erzähl es ihnen nicht“ und das Lied mit diesem Titel läuft nun überall hoch und runter.

 

Louis, der zu der Hochzeit gegangen ist, war enttäuscht. Die Zeremonie sollte um 18:00 Uhr beginnen und in weiser Vorraussicht über die afrikanische Pünktlichkeit brach er zusammen mit Nosiku und einigen anderen erst gegen 19:00 Uhr hier auf. Zu allem übel hat Louis dann sein Handy im Taxi verloren und die Versuche es anzurufen und eine SMS zu schicken verliefen im Sande.

Die Hochzeit war alles in allem sehr amerikanisch und kein bisschen traditionell, was er eigentlich gehofft hatte. Letztenendes begann die Feierlichkeit dann gegen 21:30 Uhr und zog sich auch anschließend unendlich in die Länge, das Essen gab es um 23:30h. Alles in allem war dieser Abend bis auf die Freigetränke 🙂 eher enttäuschend. Aber es gibt auch eine erfreuliche Nachricht: wir konnten den Taxifahrer ausfindig machen und Louis hat sein Handy wiederbekommen!

 

Louis und ich haben übrigens beide einen Tonga-Namen bekommen. Louis wird Mutinta genannt. Das Wort Mutinta heißt soviel wie „allein unter Frauen“ und ich heiße Choloe. Choloe heißt „die Glückliche“ und ich bekam den Namen von einem älteren Mann, dessen Namen ich mir absolut nicht merken kann, der mir aber etwas Buchhaltung beigebracht hat. Louis hat seinen Namen von Nosiku und den beiden Mädels Idah und Alice bekommen. Wir tragen die Namen mit Stolz!

 

Eeene Meene Schrank aufräumen

Wir werden keine Aktion versäumen

Als Frau trägt man Chitenge

Eidechsen gibt’s hier ne Menge

Getwistet ist mein Haar

Das Wetter hier ist wunderbar

Gefährlich ist das Taxi Fah’n

Das nächste mal ist Louis dran

 

Grüße an die Welt, Miriam!

Zwei Freiwillige für ein Jahr in Choma

Liebe Freunde des MCOP, liebe Verwandte, Bekannte, Familie und Interessierte,

wir sind Louis und Miriam, die zwei Freiwilligen des ELM, die ein Jahr im Mmabana Community Outreach Project in Choma, einer Stadt zwischen den Victoriafällen und der Sambianischen Hauptstadt Lusaka, verbringen werden. Wir haben beide im Jahr 2011 die Schule mit dem Abitur beendet, sind 19 und 20 Jahre alt und werden bis zum 10. August 2012 in Sambia leben und arbeiten.

Unsere Reise begann am 10. August 2011 am Flughafen Frankfurt mit dem Flug nach Dubai. Um ca. Mitternacht sind wir in den Arabischen Emiraten aus dem Flugzeug gestiegen und vor Hitze fast umgekommen (es waren ca. 40°C im Schatten, Nachts:). Nach einem 4-stündigen Aufenthalt in der klimatisierten Dubaimall, ging es in den frühen Morgenstunden weiter nach Johannesburg, Südafrika. Dort holte uns, nachdem Louis im Flugzeug von einem schlafenden Araber geküsst wurde, Monique Dalka ab. Unser erstes Abenteuer bestand darin, dass wir auf dem Weg aus dem Flughafen im Fahrstuhl stecken geblieben sind. In Südafrika war es trotz Winter heißer, als zu unserem Abflug im deutschen Sommer.

Bei Monique, der wir nochmals ganz lieb für ihre Gastfreundschaft, Zuneigung und Offenheit danken möchten, erlebten wir eine wunderbare Woche, in der wir Johannesburg ein wenig kennen lernten. Die sehr netten Mitbewohner (12 insgesamt) der Dalka Residenz trugen dazu bei, dass wir unsere erste Woche in Afrika sehr genießen konnten. Außerdem feierten wir Miriams Geburtstag, indem das ganze Haus am Samstag in JoBurgs Stadtteil Melville ausging. Es war ein ganz schönes Vorhaben insgesamt 11 Leute auf die 7th Avenue zu transportieren, hatten insgesamt aber einen wunderbaren Abend.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, sind in der Nacht auf Freitag, den 19.08. um ca. 3 Uhr morgens, gen Sambia aufgebrochen. Uns begleiteten Monique und Clement, die sich mit dem Fahren abwechselten. Außerdem Moniques Auto und ein Anhänger, beides vollgepackt mit Nahrungsmitteln und anderen Dingen, die man zum täglichen Leben im MCOP so braucht.

Die Nacht hindurch legten wir die Strecke nach Botswana zurück und konnten bereits morgens die erste Grenze überqueren. Den ganzen Freitag über fuhren wir durch Botswana, nur durch kurze Tank- und Pinkelpausen unterbrochen. Die gesamte Strecke entlang befand sich links und rechts davon afrikanisches Buschland mit Bäumen und Sträuchern, die Ziegen, Eseln, Kühen, Pferden und Schafen Nahrung, aber auch Unterschlupf für viele Webervögel boten. Unsere Fahrer mussten stets achtsam sein, da die eben genannten Tiere gern mal suizidgefährdet über die Fahrbahn rannten. Trotz allem sah man oftmals stundenlang keine Menschenseele, außer einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei Einbruch der Dämmerung trauten sich dann auch die wilden Tiere an den Fahrbahnrand und wir konnten beinahe eine ganze Elefantenfamilie umfahren, Clement hat aber aufgepasst und uns sicher daran vorbeimanövriert!

Nach einem Besuch bei den Victoriafällen, einer Giraffe am Straßenrand und einer Affenfamilie, erreichten wir abends unser Ziel in Choma, wo wir freudig in Empfang genommen wurden.

Mittlerweile sind wir 2 ½ Wochen hier und haben uns schon ein wenig eingelebt. Wir waren mit auf einem Youth Camp in der Rural Area, haben unsere Zimmer eingerichtet und Lusaka zwecks unserer Visa besucht. Die Menschen hier in Choma sind sehr freundlich und jeden Tag lernen wir neue Menschen kennen.

Wir teilen dieses Haus mit Nosiku (unsere Chefin), Alice und Idah und Nosikus Kindern Natalia und Blessing und einem Freund der beiden, Gavin. Diese werden uns allerdings wieder verlassen, sobald hier die Schule wieder anfängt. Da das Haus und das Büro des Projekts im selben Haus ist, findet man hier allerdings den ganzen Tag über Leute und man scheint nie alleine zu sein.

Monique und Clement haben uns bereits verlassen und sind zurück nach Südafrika gefahren. Für uns beginnt so langsam der Alltag und wir schaffen es mehr und mehr uns hier zu integrieren. Wir beide haben uns schon erkältet, bei Miriam schon auskuriert, Louis ist gerade noch dabei. Außerdem darf der glückliche übernächsten Samstag auf einer Sambianischen Hochzeit mittanzen.

Soweit erst mal von uns. Weitere Einträge werden mehr oder weniger regelmäßig folgen, wahrscheinlich wechseln wir uns ab; wenn alles gut läuft, alle zwei Wochen…

Zebrastreif und Mangofliegen,

ihr sollt alle Grüße kriegen! (Miriam)

 

Statt Quarktaschen und Kartoffelsalat,

isst man hier oft Spinat,

Nshima gibt’s dazu,

gelegentlich auch Linsenragout.

Affenzahn und Krötenbein,

bald wird hier ein neuer Eintrag sein! (Louis)

 

Grüße an die Welt, Louis und Miriam :-*