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Newsletter September 2017

Liebe Friends of Mmabana,

Was passiert in DEUTSCHLAND?

Wir dachten uns in diesem Newsletter ist es einmal an der Zeit Ihnen den Vorstand der Friends of Mmabana Deutschland vorzustellen. Er besteht aus vier jungen Menschen, die alle eine persönliche Verbindung zum Projekt in Sambia haben.

Zum einen haben wir den 1. Vorsitzenden Jakob Teichmann, der als Freiwilliger 2012/2013 in Choma war. Er hält nach wir vor engen persönlichen Kontakt zum Projekt und war zuletzt im Jahr 2016 dort. Derzeit studiert er Politikwissenschaften in Münster und Enschede (Niederlande). Zum anderen gibt es die 2. Vorsitzende Megan Duddek, die gemeinsam mit Jakob als Freiwillige in Sambia war. Während dieser Newsletter erstellt wird, befindet sie sich für mehrere Wochen vor Ort im Projekt, um dort u. a. bezüglich dem neu eingeführten Finanzsystem zu unterstützen. Megan ist Medizinstudentin in Mannheim.

Neben diesem Power-Duo gibt es noch zwei Menschen, ohne die im Verein nichts geht. Sonja Knüdel, die das Projekt schon lange kennt, im Jahr 2012 eine Begegnungsreise mitorganisiert hat und 2015 Nosiku Kalonga bei ihrer Tour durch Deutschland begleitete. Sie ist die Schriftführerin des Vereins, arbeitet als Verfahrensingenieurin und kommt aus Karlsruhe. Und last but not least der Mann für die Zahlen – Jean-Christophe Dalka. Er begleitet das Projekt in Choma schon seit seinen Kinderschuhen und er war es u.a. auch, der damals die Idee der Vereinsgründung hatte. Ihn und seine Familie verband eine enge Freundschaft zu Nosiku. Jean-Christophe ist als Wirtschaftsingenieur in der Nähe von Stuttgart tätig.

Was passiert in SAMBIA?

Auch in Sambia gibt es einen Vorstand, der das Projekt vor Ort leitet und koordiniert und Ansprechpartner für Friends of Mmabana Deutschland ist.

1. Vorsitzende: Elizabeth Masiku oder „Mama Masiku“ – wie sie in Choma genannt wird – ist ehemalige Schulleiterin der „St.Patricks School“, einer hiesigen Gesamtschule. Mrs Masiku ist eine passionierte Lehrerin, der vor allem der Umgang mit den kleineren Schulbesuchern und -besucherinnen Spaß macht. Als sie selber noch unterrichtete, war sie eine respektierte Grundschullehrerin. Heute leitet sie auf ihrem Grundstück eine eigene kleine Vorschule, in der sie selbst allerdings keinen Unterricht gibt. Elizabeth Masiku wird im Oktober 64 Jahre alt. Momentan ist sie in ihrer Kirchengemeinde sehr engagiert und ist darüber hinaus eine sehr gefragte Stimme, wenn es – vor allem im Bereich Bildung – um die Weiterentwicklung von Choma geht.

2. Vorsitzende: Memorine Chiteta ist 58 Jahre alt und studierte Psychologin. Sie hat die Leitung über das Sozialprojekt „Hospice Alternative Care“ hier in Choma, das sich um die Pflege von Aids-Kranken in den Wohnvierteln kümmert. Mrs Chiteta hat eine ganz besondere Leidenschaft für die Krankenpflege entwickelt, nachdem ihre eigene Schwester an Aids starb. Nun ist es, wie sie sagt, „ihre Aufgabe, den vielen Bedürftigen vor Ort ihre Zeit und Liebe zu schenken und ihnen – trotz Krankheit – etwas Lebensqualität zurückzugeben“.

Projektkoordinator: Emmanuel Chawa Mudenda beendete 2012 sein Theologie-Studium bevor er sich Mmabana anschloss. Heute ist er 27 Jahre alt und koordiniert das Projekt. Schon seit Grundschulzeiten ist es Emmanuels großer Traum, eines Tages ein eigenes Waisenhaus zu leiten. Doch erstmal möchte er sich voll und ganz auf Mmabana konzentrieren und das Projekt so gut wie nur möglich leiten und voranbringen. Seine Gutmütigkeit und die Liebe zu Kindern werden ihm dabei sicher nützliche Charaktereigenschaften sein. Im Dezember erwarten Emmanuel und seine Frau ein Kind.

Das sind die Menschen, die Mmabana in Sambia und Friends of Mmabana Deutschland leiten, koordinieren und mit viel Engagement und Liebe begleiten. In den nächsten Newslettern werden wir Ihnen auch die unterschiedlichen Komitees vorstellen, die Friends of Mmabana Deutschland tragen und formen.

Wir hoffen Sie haben nun etwas über unsere Leitungsteams erfahren und senden Ihnen herzliche Grüße,
Ihr Editor-Team

Newsletter Juli 2017

Liebe Friends of Mmabana,

Was passiert in DEUTSCHLAND?

Wie sicherlich bekannt ist, werden die deutschen Mmabana-Freiwilligen über das Evangelisch Lutherische Missionswerk in Hermannsburg entsandt und davor in einem zweiwöchigen Seminar auf ihren Freiwilligendienst vorbereitet. Bei genau diesem Vorbereitungsseminar durfte ich (Julia – Freiwilligenjahrgang 2015/2016) unsere beiden neuen Freiwilligen Johanna und Jonas – in der Mitte des Bildes mit den roten T-Shirts – etwas genauer kennenlernen. Jonas kenne ich schon länger – im Veranstaltungsort Hermannsburg, unserem Heimatdorf, kennt man sich. In unserem Fall kommt die Verbindung außerdem durch die Mitarbeit im CVJM vor Ort zustande, in dem Jonas noch immer als ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter arbeitet. Auch Johanna ist als Leiterin einer Jugendgruppe aktiv und begleitet Konfirmanden- und Jugendfreizeiten. Beide werden sicherlich viele ihrer Erfahrungen ins Projekt mit einbringen können. Sowohl Johanna, als auch Jonas sind übrigens total sportbegeistert – eine Eigenschaft, die für jede Form der Jugendarbeit und gerade für die verschiedenen Clubs bei Mmabana ganz prima passt.

Unsere beiden Neulinge werden Mitte August nach Sambia ausreisen und kurz darauf schon von drei unserer ehemaligen Freiwilligen Besuch abgestattet bekommen. Megan, Hanna und ich werden im Zeitraum zwischen Ende August bis Anfang Oktober in Choma sein, um unsere neuesten Mmabana-Mitglieder etwas einzuarbeiten, ihnen einige unserer Lieblingsorte vorzustellen und um natürlich selbst mal wieder das Projekt zu besuchen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zeit vor Ort und wünschen den beiden, Johanna und Jonas, eine gute Ankunft und ein stressfreies Einleben. Aus Choma hört man übrigens immer wieder, dass sich alle riesig auf die beiden freuen! 😉

Was passiert in SAMBIA?

Wie schon in der Mitgliederversammlung im März berichtet, hat der Projekt-Koordinator Emmanuel Chawa Mudenda in Zambia Compound ein weiteres Haus angemietet. Seit April findet dort nun regelmäßig – tada! – wieder der Reading and Writing Club statt. Dieses Programm bezieht sich auf Kinder, die trotz der Schulpflicht in Sambia nicht in die Schule gehen. Es sollen Grundlagen im Lesen und Schreiben, sowie Englisch vermittelt werden, so dass die Kinder nach einiger Zeit wieder erfolgreich in eine Regelschule integriert werden können. Das Programm war Anfang 2015 ausgesetzt worden, da unsere finanziellen Mittel für das Folgeprogramm – den Education Support – ausgereizt waren und wir keine weiteren Kinder aufnehmen konnten.

Leider sind unsere Mittel für den Education Support nicht überraschend gestiegen. Trotzdem hat Emmanuel beschlossen, dass ein wenig Unterricht besser als gar keiner ist, und nun besuchen fast 20 Kinder zweimal pro Woche den neuen, alten R&W Club. Wenn wir in einigen Monaten so in der Lage sind, doch dem ein oder anderen klugen Köpfchen einen regulären Schulbesuch zu ermöglichen, sind wir umso glücklicher – und dabei weiterhin sehr dankbar für Ihre Unterstützung!

Sommerliche Grüße
Ihr Editor-Team

Newsletter März 2017

Liebe Friends of Mmabana,

Was passiert in DEUTSCHLAND?

Mit viel Motivation sind wir in das neue Jahr gestartet! Anfang März waren alle Friends zur Jahres-Hauptversammlung in Münster eingeladen. Obwohl es natürlich einen gesetzlich vorgeschriebenen „Pflichtteil“ gab, freuten wir uns sehr über das Wiedersehen und vor allem über das ausführliche Update aus Sambia (dazu unten mehr). Der Jahresbericht wurde vorgestellt, den wir gerne an Interessierte weiterleiten. Wir bitten diesbezüglich um eine kurze Rückmeldung unter kontakt@mmabana.org

Es gibt übrigens zwei tolle Neuigkeiten aus Deutschland:
Nach einem Jahr Pause wird es wieder zwei Freiwillige geben, die wir ab Sommer gemeinsam mit dem „ELM Hermannsburg“ nach Choma entsenden. Leider waren Jonas und Johanna wegen eines Vorbereitungsworkshops verhindert, so dass wir sie nicht kennenlernen konnten. Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen für ihre Zeit in Sambia!

Außerdem haben wir während der Hauptversammlung in verschiedenen Workshops überlegt, wie wir Mmabana in Choma noch besser unterstützen können. Dabei sind vier Teams entstanden, die sich auch weiterhin regelmäßig – meist in Form einer Skype-Konferenz – treffen und Ideen bearbeiten. Wir werden die Teams in den kommenden Wochen etwas ausführlicher vorstellen. Hoffentlich kann der Schwung aus den Workshops lange erhalten bleiben!

Was passiert in SAMBIA?
Auch in Sambia ist ein motivierter Start ins neue Jahr geglückt! Der neue Koordinator Emmanuel Chawa Mudenda hat sich mittlerweile gut eingearbeitet und führt das Projekt mit vielen tollen Ideen an. Momentan ist die Anmietung eines kleinen Hauses im Zambia-Compound (Viertel aus dem viele der Afterschool-Club Kinder kommen) als kleine Außenstelle geplant, um dort den Afterschool Club unterrichten und eventuell einen neuen Reading and Writing Club einrichten zu können. Bis dato kamen aufgrund der großen Entfernung des Projekthauses zum Zambia-Compound, viele Kinder aus dieser Gegend nicht mehr regelmäßig zum Unterricht.

Die Computerclass-Schüler vom letzten Jahr haben sich ebenfalls gut in ihre neuen Ämter eingefunden und leisten als Anleiter/-innen der verschiedenen Programme tolle Arbeit. Vielen gefällt ihre Arbeit sogar so sehr, dass sie vorerst planen längere Zeit bei Mmabana zu bleiben.

Abschließend eine sehr aufregende Neuigkeit aus Choma: Mmabana war im nationalen Fernsehen! Der Fernsehsender ZNBC strahlte filmische Eindrücke vom Projekt, sowie Interviews mit Emmanuel aus. Involviert waren außerdem verschiedene Ministerien, zu denen vielversprechende Kontakte geknüpft werden konnten. Darüber hinaus wandten sich als Reaktion auf den Fernsehbeitrag mehrere Organisationen (darunter SOS Kinderdörfer) an Mmabana, um Kooperationen vorzuschlagen.

Wer weiß, was dieses Jahr noch bringt. Es geht zumindest schon mal gut los und wir bleiben sowohl in Sambia als auch in Deutschland mit Motivation am Ball.

In dem Sinne ein weiterhin erfolgreiches Jahr 2017 wünscht
Ihr Editor-Team

Newsletter Dez 2016

Liebe Friends of Mmabana,

das Jahr ist fast zu Ende und jede/r von uns blickt auf ereignisreiche Zeiten, Leichtes und Schweres, Helles und Dunkles zurück. Auch für Mmabana war 2016 kein leichtes Jahr. Der plötzliche und tragische Tod der Gründerin Nosiku Kalonga war für uns alle ein Schock und sowohl in Sambia, als auch in Deutschland fand eine Neuorientierung statt, neue Strukturen mussten geschaffen und neue Kontakte geknüpft werden. Die tolle Nachricht zum Jahresende ist, dass dies gelungen ist!

Auf der Mitgliederversammlung, die vom 11. bis 13. November in Karlsruhe stattfand, war dies spür- und erlebbar. Es waren so viele Mitglieder wie noch nie da und auch die beiden Freiwilligen, Hanna und Julia, die im Sommer aus Sambia zurückkamen, waren mit dabei. Sie ließen uns mit ihrem ausführlichen Bericht teilhaben an ihren Erfahrungen und auch an dem Wandel, der sich bei Mmabana vor Ort in diesem Jahr vollzogen hat und den daraus resultierenden Herausforderungen. Auch unsere 2. Vorsitzende Megan war im Herbst für einige Wochen in Sambia und berichtete Aktuelles. Der ehemalige Freiwillige Louis, der wie bereits im letzten Newsletter erwähnt, derzeit zuletzt für mehrere Monate bei Mmabana mitgearbeitet hat, teilte seine Erfahrungen live aus Choma mit uns und war beeindruckt was sich vor Ort seit jetzt ja nicht mehr da seinem Freiwilligendienst 2011/2012 alles getan hat. Nach diesen Informationen aus Sambia und auch Fotos und Videos, die einem das Gefühl gaben, vor Ort dabei gewesen zu sein, wurden die Gardinen wieder aufgezogen und der strahlende Sonnenschein fiel in den davor abgedunkelten Raum. Wir alle empfanden dies als Hoffnungszeichen, dass auf das Dunkle das Helle folgt und dass es 2017 mit Mmabana trotz mancher Schwierigkeiten „strahlend“ weitergehen wird. Dem Protokoll, dass Ihnen in den nächsten Tagen zugestellt wird oder auf der Homepage einsehbar ist, können Sie noch Genaueres zur stattgefundenen Mitgliederversammlung entnehmen. Außerdem kann man auf Youtube ein Video bewundern, dass Megan nach ihrem Aufenthalt in Sambia zusammen geschnitten hat und einen guten Einblick über die derzeitigen Projekte gibt.

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und entspannte Feiertage. Falls Sie auf die Schnelle noch ein Geschenk für Ihre Lieben benötigen (oder bereits fürs nächste Jahr vorplanen) sei Ihnen an dieser Stelle noch www.gooding.de empfohlen. Bei der Mitgliederversammlung referierte Megan sehr charmant darüber wie Waren und Dienstleistungen online bestellt werden können und dabei ohne Mehrkosten eine kleine Spende an Friends of Mmabana oder ein anderes ausgewähltes Projekt gehen kann. Einfach mal reinschauen, es lohnt sich 🙂

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen viele strahlende Sonnen-Momente, Gesundheit und ein friedliches Miteinander. Und um es mit den Worten von Wilhelm Busch zu sagen „Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen.“

DANKE, dass Sie Mmabana unterstützen!
Ihr Editor Team

Newsletter Mai 2016

Liebe Friends of Mmabana,

es gibt traurige Nachrichten aus Sambia, die Sie auf jeden Fall auch noch einmal auf “offiziellem Wege“ hören sollen. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Nosiku Kalonga, Gründerin und Leiterin von Mmabana am 01.03.2016 verstorben ist. Nosiku wurde Mitte Januar diesen Jahres mit Magenschmerzen in das Krankenhaus in Choma eingeliefert und Ende Januar wurde eine Operation durchgeführt. Von ihrem Ehemann Victor Siluwaile haben wir dann Anfang März von ihrem Tod erfahren. In der gleichen Woche fand die Beerdigung statt. Noch immer sind unsere Gedanken und Gebete bei ihrer Familie, allen Freiwilligen (vor allem bei Julia und Hanna, den jetzigen deutschen Freiwilligen vor Ort) und bei allen Menschen weltweit, die das Privileg hatten, Nosiku kennen zu lernen.

Wieso wir erst jetzt schreiben? Vor allem wollte der Vorstand zunächst die ersten Auswirkungen abwarten, damit wir Sie nun umfassender informieren können. Denn aufgrund dieser Situation stellt sich natürlich sofort die Frage, welche Auswirkungen diese Nachricht auf die Arbeit in Sambia und Deutschland hat. Erfreulicherweise erst einmal gar nicht so große. In Sambia gibt es mit Emmanuel Mudenda einen langjährigen Freiwilligen, der nun die Leitung übernimmt. Unser 1. Vorsitzender Jakob Teichmann hatte die Gelegenheit ihn 2013 kennen zu lernen und war beeindruckt, dass er 2015 bei seinem zweiten Besuch immer noch ein engagierter Freiwilliger war. Nun leitet er Mmabana zusammen mit einem eingespielten Team von Freiwilligen und dem Vorstand. Wir vertrauen darauf, dass die neue Leitung Mmabana weiterhin verantwortungsvoll voranbringen wird. Da bereits im Dezember 2015 entschieden wurde, dass dieses Jahr keine neuen ELM-Freiwillige nach Sambia gesandt werden, müssen wir uns über deren Betreuung keine Gedanken machen. Für die tägliche Arbeit des Vereins in Deutschland verändert sich nicht so viel. Natürlich müssen nun neue Kontakte entstehen und Vertrauen muss sich auf beiden Seiten entwickeln. Der Kontakt zwischen dem deutschen Vorstand und Emmanuel Mudenda auf sambischer Seite ist im Moment sehr intensiv und der erste Austausch in diese Richtung war für uns sehr ermutigend. Von daher sind wir frohen Mutes, dass diese schreckliche Nachricht nicht allzu große Auswirkungen auf Mmabana haben wird und wir Nosikus Lebenswerk in ihrem Sinne fortführen können

Aufgrund des Todes von Nosiku war die Mitgliederversammlung vom 11. bis zum 13. März in Braunschweig nicht wie die sonstigen Treffen von Friends of Mmabana Deutschland. Wir hatten erst einige Tage zuvor von ihrem Tod erfahren und deshalb stand bei unserem Treffen nicht nur die weitere Planung im Vordergrund, sondern auch der Abschied von Nosiku. In vielen Gesprächen und einer Gedenkfeier konnten wir dies tun und empfanden die gemeinsame Zeit als Trost und schöpften neue Kraft und Motivation für unsere Arbeit.

Am Schluss sei noch auf das Africa Festival hingewiesen, welches vom 26. bis 29. Mai in Würzburg stattfindet. Einige Mitglieder wollen dies gerne besuchen und schauen, ob es nächstes Jahr für uns ein geeigneter Rahmen wäre, um an einem eigenen Stand die Arbeit von Mmabana vorzustellen. Außerdem sei auch gesagt, dass es – wie bereits im letzten Jahr – wahrscheinlich wieder 1000 Drawings Veranstaltungen geben wird. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.1000drawings.org.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und genießen Sie die schöne Frühlingssonne.

Herzliche Grüße vom Editor-Team

Traurige Nachricht

Liebe Freunde von Mmabana,
wir haben heute leider eine unendlich traurige Nachricht für Sie. Nosiku Kalonga Siluwaile, Gründerin, Chefin und Gesicht von Mmabana ist gestern verstorben. Wir sind bestürzt über diese Nachricht. Unsere Gedanken und Gebete sind bei ihrer Familie und all ihren Freunden weltweit.
Nosiku wurde Mitte Januar diesen Jahres mit Magenschmerzen in das Krankenhaus in Choma eingeliefert. Ende Januar wurde eine Operation wegen eines Darmverschlusses durchgeführt. Von ihrem Ehemann Victor Siluwaile mussten wir nun erfahren, dass sie leider ihren Überlebenskampf verloren hat.
Nosiku wird uns allen und Mmabana fehlen. Möge sie in Frieden ruhen.
Wir wünschen Ihnen, uns und der Familie von Nosiku viel Kraft und Gottes Segen und Beistand.
Der Vorstand: Jakob Teichmann, Andreas Knüdel, Megan Duddek, Jean-Christophe Dalka

Informationen zur Trauerfeier werden wir dann hier bekanntgeben.

Wer gerne für Nosikus Beerdigung und ihre Familie spenden möchte, kann dies bis zum 13.03. tun:

Friends of Mmabana Deutschland e.V.
Volksbank Karlsruhe
IBAN: DE17 6619 0000 0010 2130 29
BIC: GENODE61 KA1
Verwendungszweck: Beerdigung Nosiku

Newsletter Dezember 2015

Liebe Friends of Mmabana,
das Jahr 2015 neigt sich langsam dem Ende und Sie bekommen somit den letzten Newsletter in diesem Jahr…

Was passiert in DEUTSCHLAND?

Wir hoffen Sie erleben eine besinnliche Adventszeit und können sich nun auf Weihnachten und die Feiertage freuen. Unsere Projektleiterin Nosiku Kalonga konnte bei ihrer Deutschlandreise im Oktober und November bereits erste Eindrücke vom vorweihnachtlichen Deutschland sammeln. Es gab viele Begegnungen in Gemeinde, Schule und mit ehemaligen Freiwilligen, Freunden und bis dato Fremden, die ihr sehr positiv in Erinnerung bleiben werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Organisatoren, die ihren Aufenthalt so toll gestaltet haben. Auch bei der Mitgliederversammlung vom 30.10. bis 01.11. in Karlsruhe war sie dabei und plante und überlegte gemeinsam mit uns was für das Jahr 2016 für Mmabana auf dem Programm stehen wird.

Was passiert in SAMBIA?

Sowohl in Deutschland als auch in Sambia gab es für unsere Projektleiterin Nosiku vieles zu planen und zwar, weil sie am 11.12. geheiratet hat. Von unserer Seite herzliche Glückwünsche und dem jungen Ehepaar und der Familie alles Gute und Gottes reichen Segen.

Was sich sonst noch derzeit in Sambia tut, erzählen hier nun unsere beiden Freiwilligen:
„Wir sind jetzt schon seit gut vier Monaten Freiwillige bei Mmabana und die Zeit vergeht einfach viel zu schnell – da sind wir beide uns einig. Wir haben uns sehr gut in das Alltagsleben hier in Choma und in das Projekt einleben können.

Im Projekt sind wir nun nicht mehr nur die Beobachter, sondern leiten aktiv die verschiedenen Programme mit. Neben dem After School Club bereitet uns vor allem die Arbeit beim She Club sehr große Freude. Diesen leiten wir gemeinsam mit den weiblichen Freiwilligen von Mmabana – Männer sind hier nicht erlaubt. Wir haben zwei Schulen an denen wir jeweils 50 bis 60 Mädchen in Themen rund um das Feld Frau sein unterrichten. Unser Ziel ist es vor Allem die Mädchen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Eine wichtige Einheit war beispielsweise die Kommunikationsfähigkeit. Es ging darum zu lernen richtig „Nein!“ zu sagen, zu sexuellen Übergriffen. Die Vergewaltigungsrate ist recht hoch und auch frühe Schwangerschaften sind nichts Ungewöhnliches. So versuchen wir die Mädchen zu motivieren sich auf die Schule zu konzentrieren und überdies „Nein“ zu den eigenen Eltern zu sagen, wenn diese sie zu häuslichen Arbeiten drängen und sie dadurch daran hindern zur Schule zu gehen.

Wir versuchen immer auf die Wünsche der Mädchen einzugehen. Bei dem Thema persönliche Hygiene kamen immer wieder Fragen zur monatlichen Periode auf. So haben wir die nächste Session zu eben diesem Thema geplant, über dass die meisten leider schlecht oder gar nicht aufgeklärt sind. Viele Mädchen wissen nicht, was sie tun sollen, wenn sie zum ersten Mal anfangen zu bluten, sodass einige sich während ihrer Tage nicht einmal mehr aus dem Haus trauen. Um die Stunden möglichst interessant zu gestalten, bauen wir immer kleine Übungen mit ein. Am Ende machen wir mit den Mädchen zur Auflockerung immer einige „Energizer“ mit viel Bewegung und Tanz. Damit treffen wir den Geschmack der Mädchen voll und ganz.

Das Schönste ist, dass die Erfolge des Programms schon zu sehen sind. Die Mädchen sind wahnsinnig interessiert und werden uns gegenüber immer offener. Sie beginnen mehr Fragen zu stellen und zum Abschied bekommen wir von jedem Mädchen einzeln eine liebe Umarmung. Auch in unseren Schlachtruf „She Heros“ steigen sie schon aus voller Seele mit ein.

Im Moment sind allerdings Schulferien und Afterschool Club und She Club somit unterbrochen. Mit einer Spielestunde haben wir die Kinder in die Ferien entlassen und nach dem Jahresabschlussmeeting ist das Arbeitsjahr nun auch für uns Mmabana-Mitglieder beendet. Um ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, haben wir das Team am 1. Advent zum Kekse essen und Tee trinken eingeladen. Alle haben sich sehr gefreut und auch unser kleines Adventsständchen hat allen gut gefallen.

Weihnachten werden wir mit Nosiku und Familie beim Grillen verbringen. Wenn wir Glück haben, werden wir diejenigen sein, die das Weihnachtshühnchen höchstpersönlich schlachten.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Sambia, wünschen euch die Hanna und die Julia“

 

Wir wünschen Ihnen nun ein schönes Weihnachtsfest, entspannte und ruhige Feiertage und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung in 2015 und freuen uns auf das gemeinsame neue Jahr mit Ihnen.

Herzliche Grüße, ihr Editor Team

Newsletter September 2015

Liebe Friends of Mmabana,

es hat sich mal wieder einiges getan und die Zeiten werden nicht ruhiger 🙂

Was passiert in DEUTSCHLAND?

Derzeit ist unser 1. Vorsitzender Jakob Teichmann in Choma und wird uns sicher bei der nächsten Mitgliederversammlung, die vom 30.10. bis 01.11. in Karlsruhe (CVJM Waldheim Karlsruhe, Grabener Allee Ecke Adenauerring) stattfindet, viel Neues berichten können. Eine Einladung zur Mitgliederversammlung wird noch gesondert folgen, aber bereits an dieser Stelle eine herzliche Einladung an alle Mitglieder und Interessenten. Bei dieser Mitgliederversammlung gibt es auch ein besonderes Highlight und zwar wird die Projektleiterin Nosiku Kalonga dabei sein. Sie ist vom 20.10. bis 10.11. auf einer Tour durch Deutschland und wird verschiedene Stationen machen. Wer Interesse an einem Besuch unserer Projektleiterin hat und sie in die Gemeinde, Schule oder auch zu sich nach Hause einladen will, kann sich gerne bei unserem 2. Vorsitzenden Andreas Knüdel (aknuedel@gmx.de) melden.

Was passiert in SAMBIA?

Auch in Sambia gibt es Neuigkeiten zu vermelden… Die bisherige Freiwillige Louisa Hübers hat ihren Einsatz beendet und ist mittlerweile wieder gut in Deutschland angekommen. Wir danken ihr herzlich für ihren tollen und engagierten Einsatz und wünschen ihr wieder gutes Ankommen und Einleben in der Heimat. Seit Mitte August sind nun zwei neue Freiwillige vor Ort – Julia Wrogemann und Hanna Jonas – im folgenden Text berichten sie von ihren ersten Erfahrungen und Erlebnissen in Choma. Julia Wrogemann hat auch einen eigenen Blog erstellt, der zu bestaunen ist.

„Liebe Interessierte, wir sind die neuen Freiwilligen Julia und Hanna oder wie wir hier genannt werden, Loubomba und Lwimbo. Loubomba heißt übersetzt Freundlichkeit und Lwimbo Lied.

Seit unserer Ankunft am 14. August ist nun schon ein wenig Zeit vergangen. Noch sind wir in der Eingewöhnungsphase und lernen langsam alles kennen, aber die ersten Eindrücke sind schon ganz gut. Besonders gut gefällt uns der After School Club, in welchem Kinder im Rahmen des Education Support Programms schulisch unterstützt werden. Auf uns wirken die Kinder dort sehr wissbegierig, sodass wir uns schon auf die Mitarbeit freuen. Auch die hiesigen Volunteers vom Computerkurs sind sehr motiviert und freundlich und helfen uns dabei, dass wir uns in unserem neuen Umfeld wohl fühlen. Die vielen neuen Eindrücke machen uns manchmal allerdings auch ziemlich zu schaffen. Vor allem in den ersten beiden Wochen hier herrschte bei uns häufig das Gefühl der völligen Überforderung, aber auch das gehört dazu und hat mittlerweile deutlich nachgelassen.

Etwas genauer berichten wollen wir nun von einem Ausflug, den wir gemeinsam mit dem Youth Club unternommen haben. Pünktlich um 8 Uhr saßen wir am Freitag auf der Ladefläche eines Autos, bereit zur Abfahrt auf die „Bruce Miller Zebra Farm“. Schon die Fahrt war ein kleines Abenteuer. Es war unglaublich ruckelig, staubig und windig, aber uns hat es gefallen. Auch die anderen Jugendlichen hatten ihren Spaß. Sie haben sich die Fahrzeit mit singen und sogar tanzen vertrieben und wir waren beeindruckt, dass keiner von der Ladefläche gefallen ist! Auf der Farm selbst haben wir drei Zebras und einige andere Tiere gesehen, das war schon aufregend. Auch die Rückfahrt war schön, da sie uns wieder gezeigt hat, wie herzlich der zwischenmenschliche Umgang hier ist. Jeder, der Essen mit hatte, hat dieses mit den anderen geteilt.

Insgesamt haben wir viele interessante erste Eindrücke von Choma und von Mmabana gesammelt und freuen uns auf die bevorstehende Zeit hier!

Liebe Grüße, Hanna und Julia“


Wir wünschen allen einen guten Start in den Herbst, der uns hoffentlich noch viele Sonnentage schenken wird!

Herzliche Grüße vom Editor-Team

Mitgliederversammlung 2015 – Sonnige und produktive Tage in Braunschweig

Vom 10.-12.April haben wir uns zur ersten Mitgliederversammlung diesen Jahres in der St. Johannis Gemeinde in Braunschweig eingefunden. Die großzügigen Räumlichkeiten im Gemeindezentrum ermöglichten uns einen produktiven Tagungstag mit kurzen Pausen im sonnigen Garten, sowie nächtlichen Kickerturnieren. Wir haben uns vor allem intensiv mit dem geplanten Hausbau in Choma, Sambia beschäftigt. Da uns dies als kleiner Verein vor große Herausforderungen stellt, haben wir uns über potentielle Fördermöglichkeiten informiert.

Es war uns allen eine große Freude die zwei neuen Freiwilligen für das Jahr 2015/16 in Braunschweig zu begrüßen. Hanna Jonas und Julia Wrogemann werden ab Sommer ein Jahr bei Mmabana sein und hatten natürlich einige offene Fragen mitgebracht, die wir, vor allem aber die ehemaligen Freiwilligen Jakob Teichmann, Megan Duddek und Frederik Bade, hoffentlich ausführlich beantworten konnten. Die Freiwilligen in ihrer Vorbereitung zu unterstützen und sie auch während ihres Aufenthaltes vor Ort zu begleiten ist für uns eine sehr wichtige Aufgabe.

Des Weiteren hat sich eine Veränderung im Vorstand ergeben. Nach drei Jahren als erste Vorsitzende, freue ich mich Jakob Teichmann als neuen Vorsitzenden im Vorstand der Friends of Mmabana Deutschland e.V. zu begrüßen. Mich erfüllt es mit großem Stolz, dass sich ehemalige ELM-Freiwillige bei uns im Verein engagieren und bereit sind auch weiterhin – neben Nebenjobs und Studium – ihre Zeit hierfür zu investieren. Ein besseres Feedback kann es für Mmabana in Sambia kaum geben! Den Posten des Schriftführers hat Megan Duddek übernommen – sie war das erste Mal bei unserer MV dabei und beglückte uns alle mit großem Tatendrang ☺! Andreas Knüdel und Jean-Christophe Dalka bleiben uns für ein weiteres Jahr als 2. Vorsitzender und Kassenwart erhalten. Danke!

Ein herzlicher Dank gilt der St. Johannis Gemeinde für die Räumlichkeiten. Wir kommen gerne wieder ☺ …

Einen schönen Frühlingsstart wünscht im Namen des gesamten Vereins,
Natalie Zaiss

Handing Over

Liebe Mmabana-Freunde und –Förderer,

ich würde sagen wir – Frederik und Lena – melden uns jetzt zum letzten Mal bevor wir nach Deutschland abreisen und von unseren Nachfolgern – Louisa und Johannes – abgelöst werden.

Die beiden sind sicher schon ganz aufgeregt und freuen sich auf Mmabana. Frederik und ich sind natürlich auch etwas wehmütig. Wenn nicht sogar ganz schön wehmütig, dass wir Mmabana jetzt wieder verlassen müssen.

Es war eine super Zeit für uns und Mmabana hat so einiges in uns bewirkt. Genauso hoffen wir, dass wir in Mmabana ein bisschen was bewirken konnten, so wie das auch unsere Vorfreiwilligen taten und unsere Nachfolger tun werden.

Also lasst mich noch mal ein bisschen von Mmabanas Arbeit in der letzten Zeit berichten.

Die letzten Wochen waren sehr busy mit School Visits für unsere After School Club Kinder. Aber wir haben es geschafft mit allen Lehrern der Kinder zu sprechen und uns ein Bild über deren Schulleistung, Verhalten und Anwesenheit zu machen. So können wir Mittwochs im After School Club den Schülern besser helfen und können sie ermutigen regelmäßig zur Schule zu gehen und zu unserem Club zu kommen. Die meisten machen sich gut in der Schule und sind sehr motiviert.

Reading & Writing Club und After School Club laufen im Moment ganz gut. Die Freiwilligen, die vom Computer Course für diese Programme eingeteilt sind, haben sich gut an Mmabana gewöhnt und machen gute Arbeit, wenn es zu Kinder unterrichten, bei den Hausaufgaben helfen und Energizer machen kommt. Auch unsere Kinder vom R&W Club haben sich an einen Alltag gewöhnt, bei dem sie zweimal die Woche zu Mmabana kommen und unterrichtet werden und vor allem in einer liebevollen Umgebung sein und Spaß haben können. Es freut mich jedes Mal wieder wie glücklich die Kinder sind, wenn wir gemeinsam Lieder singen und sie so laut singen sollen wie sie können. Keiner der „Iwe Chongo!“ ruft – „Hey Lärm!“.

Wir haben gerade den Mid-Term-Test hinter uns. Das heißt die Kinder haben letzte Woche Mittwoch einen Test in Englisch und am Freitag einen Test in Mathematik geschrieben und diese Tests sind sehr gut ausgefallen. Die Kinder scheinen sich gut konzentrieren zu können und Spaß am Lernen zu haben. Die Kinder, die nicht da waren schreiben den Test diese Woche nach. Mittlerweile sind es sogar 29 Kinder, weil noch ein paar neue dazugekommen sind und ein paar es doch nicht geschafft haben, regelmäßig zu kommen. Sicher aus verschiedenen Gründen.

Wir haben übrigens gerade in Mmabana zum zweiten Mal Unterstützung von Freiwilligen von einer englischen Organisation VSO. Da ist Anna, eine Freiwillige aus UK und Kabamba, ein Freiwilliger aus Livingstone, die mit uns für knapp drei Monate zusammen arbeiten. Die haben uns begleitet als wir tagelang die ganzen Schulen für die School Visits besucht haben und sie sind immer bei den Clubs dabei. In der nächsten Zeit werden sie ein paar Sessions haben, in denen sie den Jugendlichen etwas über HIV/AIDS erzählen und andere Themen zu Gesundheit etc.

Beim letzten Staff Meeting wurden Frederik und ich „rausgeschmissen“, weil unsere Farewell-Party geplant werden muss und wir bei der Planung nichts mitbekommen sollen. Unsere Farewell-Party ist bereits morgen und wir freuen uns schon richtig. Ich bin gespannt, wie es wird und freue mich auf all die Leute, die uns hier in Mmabana und in Choma wichtig geworden sind.

Vor zwei Wochen war mein Geburtstag. Da sind wir mit allen Jugendlichen noch mal zum Choma Dam gefahren. Das hatten wir ja letztes Jahr schon einmal im Rahmen des Youth Clubs gemacht und es hatte mir und vielen Jugendlichen so gefallen, dass ich das noch mal machen wollte. Also sind wir an dem Samstag mit einem Cunter zum Damm gefahren und haben dort ein paar Spiele gespielt, zusammen gesessen und wir hatten morgens Brötchen mit Salat vorbereitet und Samoosas gemacht. Das sind diese kleinen dreieckigen Teigtaschen mit Reis und Kartoffeln gefüllt. Seeehr lecker! Es war ein wunderschöner Geburtstag mit den Mmabana-Leuten!

Die Computer Students sind bald durch mit ihrem Kurs, sodass bald angefangen wird, Werbung für den neuen Kurs zu machen, der im August starten soll. Aber die Jugendlichen sind dann ja noch ca. zwei Monate in Mmabana um ihren Freiwilligendienst in ihrem jeweiligen Programm abzuschließen.

Letzten Freitag im Youth Club haben Frederik und ich eine Facilitation über Verantwortung gehabt. Und wir hatten das Gefühl, dass die Jugendlichen das Thema interessant fanden und auch Spaß an unserer Diskussion hatten. Wir haben zwei kleine Videos zum Thema gezeigt und darüber geredet. Es fiel den meisten gar nicht schwer, das Thema auf ihren Alltag zu beziehen. So konnten sie auch ein paar neue Einsichten gewinnen.

Kids Club läuft wie immer super. Die Kinder haben jeden Sonntag Spaß an den verschiedenen Activity groups und auch die Freiwilligen kennen sich mittlerweile mit den Aktionen gut aus und sind für die Kinder da. Seit letztem Monat gibt es nicht mehr Chibwantu, sondern eine kleine Kekspackung für jeden. Da freuen sich die Kinder immer schon drauf!

Jetzt habe ich wieder eine Menge erzählt und ein ganz komisches Gefühl bekommen, weil ich jetzt nämlich hier zum letzten Mal von Mmabana erzählt habe. Aber zurück in Deutschland werde ich sicher noch ganz lange von Mmabana in Zambia erzählen und stolz Fotos rumreichen!

Also dann sagen Frederik und ich Tschüss und geben weiter an Louisa und Johannes. Wir wünschen den beiden, dass sie eine genauso wundervolle und ereignisreiche Zeit in Mmabana haben werden, wie man sie uns ermöglicht hat! Danke!

Twainka – We have gone.

Twalumba manink! – Thank you very much.

Frederik Chabota & Lena Lushomo